Drei Fallbeispiele

Olga H. (24 Jahre)

Die VWL-Studentin hatte über ihre Eltern eine gesicherte Studiumsfinanzierung, die jedoch aufgrund politischer Unruhen von heute auf morgen wegbrach. Die Studentin suchte sich sofort einen Studentenjob und beantragte BAföG, doch zwischen Wegfall der Finanzierung durch die Eltern und dem ersten Gehalt wusste die Studentin nicht, wie sie Lebensunterhalt und Miete finanzieren sollte. Der Studentenhilfe München e.V. hat ihr durch diese akute Finanzierungslücke mit Geldern aus dem Notfallfonds durch geholfen.

Paul M. (28 Jahre)

Der gelernte Handwerker kann aufgrund eines Unfalls seinen Beruf nicht mehr ausüben, hat daher ein Studium begonnen und den Bachelor bereits erfolgreich abgeschlossen. Für den Masterstudiengang hat er schon eine Zusage, wusste jedoch nicht, dass in den Monaten zwischen Bachelor und Master kein BAföG gezahlt wird. Da er aufgrund seiner Behinderung keinen gewöhnlichen Studentenjob annehmen kann, hatte er eine akute Finanzierungslücke von zwei Monaten und sein Vermieter drohte ihm mit sofortiger Kündigung. Der Studentenhilfe München e.V. übernahm die Miete für die beiden Monate, so dass der Student sein Masterstudium beginnen konnte.

Side Z. (27 Jahre)

Die Medizinstudentin aus Syrien hatte aufgrund anstehender wichtiger Prüfungen und der folgenden Doktorarbeit weniger Zeit zum Arbeiten und übernahm daher viele Nachtschichten im Krankenhaus, da diese besser bezahlt werden. Aufgrund dieser enormen Belastung brach sie in der Arbeit zusammen und wurde sofort vom Dienst freigestellt. Damit sie aufgrund des Wegfalls ihres Gehaltes nicht auch noch ihr Studium abbrechen muss, hat der Studentenhilfe München e.V. der Studentin mit Geldern aus dem Notfallfonds überbrückend ausgeholfen.